„Streetfotografie“ im Urlaub

Ich habe im Urlaub neulich ein paar Menschen auf der Straße gefragt, ob sie nicht Lust auf ein Porträt hätten – ein bisschen wie Streetfotografie, aber nicht so spontan. Hauptsächlich ging’s mir dabei um Gesichter, die „interessant“ sind – damit sie in Schwarz-Weiß durch sich selbst wirken.

Einige von Ihnen zeige ich euch mal hier.

Bei den Porträts habe ich mich ganz bewusst für die „Plastikscherbe“ von Canon entschieden, das „Billigfuffziger“ oder auch „50 mm, 1.8“. Für die, die es bis hierher immer noch nicht erraten haben. An dem Ding finde das Bokeh einfach cool finde und ich muss den Leuten weder aus der Entfernung heimlich „ins Gesicht schießen“ (70-200 mm) noch Ihnen die Kamera direkt ins Gesicht drücken (12-24 mm). Ich hätte theoretisch auch ein 35-mm-Objektiv nehmen können – aber ich mag das 50er einfach gerne – vor allem, weil es so schön freistellen kann und die Gesichter dadurch viel besser zur Geltung kommen.

Ich glaube, was für mich den Reiz an dem Projektchen ausgemacht hat, war vor allem, die Reaktion auf meine Anfrage bei den Menschen zu sehen. Und die war erstaunlich positiv. Gefühlt 80 % der Menschen, die ich gefragt habe, waren dabei. Für eine Veröffentlichung waren zwar am Ende leider nicht alle zu haben, aber die positive Resonanz zeigte mir vor allem eins: Im Urlaub ist es Menschen sogar egal, ob sie mal fotografiert werden oder nicht. 🙂 Ansonsten sind Menschen doch eher reserviert, wenn ihnen jemand mit der Kamera entgegen kommt.

Ich werde demnächst vielleicht nochmal ein paar veröffentlichen. Lasst euch gesagt sein: Solche Projektchen machen auf jeden Fall Spaß. Und das war nicht das letzte seiner Art.

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Maik